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Gestärkt durchs leben

Der Bundesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. (BRA), Europas größter Verband für Menschen mit erworbener Sprachbehinderung, setzt sich seit 30 Jahren umfassend für die Belange von Menschen mit Aphasie ein. Das übergeordnete Ziel ist stets die größtmögliche Selbstbestimmung, Mitbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe der chronisch Kranken, von Aphasie betroffenen Mitmenschen.

 

teilhabe durch berufliche Integration
   

 

   

erfolge durch intensive sprachtherapie

Sprachstörungen, so genannte Aphasien, sind eine häufige Folge von erworbenen Hirnschädigungen. In Deutschland leben hunderttausende Menschen mit eingeschränkter Fähigkeit zur sprachlichen Kommunikation und jedes Jahr kommen mehrere Zehntausend dazu. In den Schmieder Kliniken in Gailingen behandelt man sogar länger zurückliegende  Aphasien erfolgreich mittels einer Intensiv-Sprachtherapie.

 

Titelbild 05/08
   

 

   

Evidenzbasierte Aphasikertherapie

In Deutschland erleiden jährlich über 200.000 Bürger einen Schlaganfall. 35 Prozent der Betroffenen haben initial eine Aphasie. Bei jährlich etwa 35.000 Betroffenen führt die Aphasie zu einer jahrelangen, wenn nicht gar lebenslangen, Behinderung. Würden die unterschiedlichen Hirnabbauerkrankungen des Alters mit berücksichtigt, so läge die Zahl chronisch Erkrankter weitaus höher. Mehr als 30 Prozent aller Schlaganfälle treten bereits im Berufsalter auf.

 

viel gutes
   

 

   

Patientenverfügung aus Sicht der Betroffenen

Das Locked-in-Syndrom (LIS) zeichnet sich durch die völlige Abwesenheit von Willkürbewegungen bei gleichzeitig vollständig erhaltenen intellektuellen Fähigkeiten aus. Es sei dahingestellt, ob es sich dabei um eine Gnade oder um eine Strafe handelt, feststellen zu müssen, praktisch seines eigenen Körpers enthoben zu sein. Auf einer Tagung des Vereines LIS e.V. setzten sich Betroffene kritisch mit Patientenverfügungen von nicht zur Einwilligung fähigen Patienten auseinander.

 

   

 

   

selbsthilfe verbindet

Lothar Ludwig, betroffener Vater eines hirnverletzten Sohnes und Vorsitzender des Bundesverbandes FORUM GEHIRN für Menschen mit Hirnschädigungen und deren Angehörige, beschäftigt sich mit Gedanken über die Selbsthilfe. Bereits seit vielen Jahren aktiv für Hirnverletzte, plädiert er dafür, gemeinsam die schweren Schicksale zu bewältigen.

 

intensiv
   

 

   

Die Rechte (Schwer-) verletzter im Straßenverkehr

Bei Unfällen im  Straßenverkehr entsteht nicht nur Sachschaden, sondern es werden oft Menschen verletzt oder gar schwerstverletzt. Für in dieser Weise Betroffene und häufig auch für die Angehörigen bringt dies einen schwerwiegenden Einschnitt in die Lebenssituation. Neben gesundheitlichen und oft auch psychischen Belastungen entstehen Unsicherheiten über das richtige Vorgehen nach einem so schwerwiegenden Ereignis. Unsicherheit besteht insbesondere auch über die Rechtsposition. Hierzu ist die Veröffentlichung einer Artikelserie zu den einzelnen Problem- und Themenbereichen geplant. Der nachfolgende Beitrag eröffnet diese Folge von Beiträgen.

 

   

 

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